• Freitag , 23 Juni 2017

Apple Design – unglaublich schlecht!?

Kritik am Apple Design im Wandel der Zeit

Apple hat vergangene Woche sein eigenes Batteriegehäuse für das iPhone 6 und 6s vorgestellt. Allerdings hat Apple-Designchef Jony Ive und seine Crew dabei designtechnisch keinen Volltreffer gelandet: Apple hat im Batteriegehäuse eine praktische Art und Weise gesehen, um die Langlebigkeit der Geräte zu verbessern – der Rest der Welt war einfach nur von der furchtbaren Optik überrascht. Doch dies war in der vergangenen Zeit nicht die einzige Fehlzündung aus dem Unternehmen, nein, eher eine weitere in der Reihe an Fehlzündungen.

Es ist nicht so, dass Apple seine Kernprodukte wie das iPhone ruiniert – es ist immer noch so schön wie eh und je. Allerdings erscheinen neuere Apple-Produkte immer mehr nach einer Kompromisslösung aus – unzählige Wiederholungen im Design-Prozess statt neuem modernen Design.

Ein Beispiel ist das iPad Pro: eine monströse Bildschirmgröße für ein Tablet und ein ansprechender Stift (Apple Pencil) sind Vermarktungsargument Nummer 1 für das iPad Pro. Allerdings kann der „Bleistift“ nur auf heikle Weise genutzt werden, denn um ihn zu laden, muss er im Lightning-Anschluss an der Unterseite des Tablets angebracht werden – allerdings auf eine Art und Weise, die den Anwendern schnell klarmacht, dass der Stift übertrieben gesagt in zwei Teile zerbricht oder er eben stark beschädigt wird.

Dann gibt es noch die Tastatur Ausbuchtung, die sehr flach am Körper der Vorrichtung liegt, allerdings hat Apples iPad Pro Smart Cover-Tastatur einen ungeraden Buckel, der das ansonsten ausgezeichnet aussehende Gerät trübt. Auch die Magic Mouse, die optisch definitiv zu den gut aussehenden Mäusen zählt, sorgt bei Anwendern für Ärgernis. Den geht es auch hier wieder ans Laden, muss man die Mouse auf den Rücken drehen – wie ein Käfer, der seine Beine in die Luft streckt – damit man das Kabel über den Lightning-Anschluss laden kann. Natürlich kann man während dem Ladeprozess die Mouse eher schlecht verwenden…

Der Ladeprozess von Apple Pencil und Magic Mouse 2 sind unglaublich schnell abgeschlossen, so dass man es verkraftet, dass sie während des Ladevorgangs unbrauchbar sind. Und das Batteriefach für iPhone 6s dient nicht dazu, dass das iPhone besser aussieht, sondern sorgt für zusätzlichen Saft. Aber trotzdem stellen diese Design-Entscheidungen Kompromisse dar. Steve Jobs Liebe zum Detail, der jede kleinste Störung vermeiden wollte und Apple diesen ausgezeichneten Ruf beschert hat, lässt uns fragen: Habt ihr keinen besseren Weg gefunden, die Dinge designtechnisch ansprechender zu lösen? Es erscheint uns, als gehe man Kompromisse ein um schwierige Entscheidungen zu vertagen bzw. sich nicht damit auseinander zu setzen. Die Gefahr ist aber, dass wenn sich diese „Ecken und Kanten“ durch weitere Produkte ziehen, all die Bemühungen Jobs nutzlos waren. Und dieser Prozess zieht sich schon eine Weile durch Apples Produktpalette und zwar bis zum 2014-iPhone: vorstehende Kamera übertrumpfte Apples flaches Design und all die schönen Vorgängermodelle wünschte man sich sehnlichst zurück.

Darauf folgte: ich legte mein iPhone 6 flach auf den Tisch. Ups, es wackelt an der oberen linken Ecke – oh Gott hat sich mein iPhone verbogen? Ich prüfte mein iPhone – und nein es war nicht verbogen, schuldig war die Kamera Ausbuchtung. Seither lege ich es mit dem Display nach unten auf den Tisch – ein Kompromiss…

Und genau diese Art Kompromiss macht uns und sicher auch Steve Jobs verrückt!

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Beitragsbild: Quelle: Pixabay, SplitShire, LiQzenz CC0 Public Domain

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Ein Kommentar

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    23. Dezember 2015 at 8:54 Antworten

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