• Sonntag , 30 April 2017

Apple-Produkte, die Du nicht kennst…

Apple’s Produktlinie ist in den letzten Jahren sehr einheitlich geworden – aber in der Vergangenheit, als Apple noch ein jüngeres Unternehmen war, waren sie etwas experimentierfreudiger: Sie hatten kein Problem damit ein neues Produkt auf den Markt zu bringen und nach wenigen Jahren wieder abzusetzen.

Wir stellen Euch daher heute 13 Apple-Produkte vor, die es heute nicht mehr gibt

Game Tapes für den Apple II (1978): Bevor Disketten verwendet wurden, haben Apple Computer die Software von Kassetten abgespielt. Das entwickelte System war überraschend lebendig mit Spielen wie Slot Machine, Star Wars oder Lemonade Strand.

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Quelle: Techcrunch

Apple-Drucker (1979-1988): In den frühen Zeiten des Computers war es üblich, dass Unternehmen ihre eigenen Drucker hergestellt haben. Apple hat daraufhin den Silentype im Jahr 1979 eingeführt, ein Thermal-Drucker für einen Verkaufspreis von damals 599 US-Dollar – heute entspricht das rund 2.000 US-Dollar. Aus dem Drucker-Geschäft ausgestiegen ist Apple 1985 nachdem der LaserWriter freigegeben wurde, der damals für 6.995 US-Dollar verkauft wurde, d.h. heute rund 15.000 US-Dollar.

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Quelle: Techcrunch

MacWrite (1984-1994) ist eine Wort-Verarbeitungsapplikation für den originalen Macintosh im Jahr 1984. Es war einer der ersten WYSIWYG-Editoren, der zur Verfügung stand. MacWrite wurde weiter entwickelt in MacWrite pro, AppleWorks und gegenwärtig in Pages.

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Quelle: Techcrunch

Nun, kurzer Branchenwechsel und heute kaum vorstellbar: Die Apple Kollektion (1986). Ja, richtig gehört – Apple hatte tatsächlich eine eigene Modelinie, die sich an der 80er-Jahre-Mode orientiert hat: Baggy Sweatshirts, Regenbogen-Mützen oder auch knallfarbene Polos…

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Quelle: Techcrunch

Neben dem Apple-Drucker darf auch ein eigener Scanner nicht fehlen (1988-1997): Apple hat das Kreieren von eigenem Macintosh-Zubehör fortgesetzt und einen 300dpi, A4 Scanner im Jahr 1988 auf den Markt gebracht. 1991 wurde dieser dann durch den Apple OneScanner ersetzt, da er aber nicht nennenswert abgesetzt wurde, stoppte man 1997 den Verkauf.

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Quelle: Techcrunch

Apple Newton (1993-1998), ein persönlicher Assistent, wurde für Apple‘s MessagePad Tablets entwickelt und mit Familien-Apps wie Notizen, Namen und Terminen ausgestattet. Zudem war Newton mit einem eigenen Stift und einer Handschrift-Erkennungssoftware ausgestattet. Das Gerät war am Markt letztlich nicht erfolgreich, aber hat einen enormen Beitrag dazu geleistet den Weg für die Entwicklung von Geräten wie iPhone und iPad vorzugeben.

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Quelle: Techcrunch

Auch im Cross-Marketing war Apple in jungen Jahren aktiv: Der Apple PowerCD Spieler (1993-1996) war ein Produkt, dass von Philips designend und mit einem Apple Logo verkauft wurde. Das Gerät konnte Datei-Disketten lesen, wenn es mit dem Mac verbunden war und auch CDs, wenn es an Lautsprechern angeschlossen war.

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Quelle: Techcrunch

Im Kamera-Business war Apple mit der QuickTake Kamera (1994-1997) aktiv.  QuickTake war die erste digitale Kamera für Kunden, die für Apple von Kodak und Fujifilm hergestellt wurde. Der Verkaufspreis lag bei 749 US-Dollar und hatte eine Auflösung von 3 MP und einem Speicherplatz von 1 MB.

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Quelle: Techcrunch

Mittlerweile fragt ihr euch sicher: Was hat Apple eigentlich nicht gemacht? Wir legen noch eine Schippe drauf: Apple Pippin (1995-1997), eine Multimedia Plattform für Macintosh OS, die auch als Spielekonsole verwendet werden konnte. Apple setzte allerdings nur 40.000 Stück ab und das Produkt wurde daher schnell aus der Produktpalette genommen.

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Quelle: Techcrunch

Auch eine limitierte iMac Edition unter dem Thema „Flower Power“ gab es im Jahr 2002: Alle erdenklichen Regebogen-Farben waren auf dem iMac vertreten und naja, wie soll man es sagen, der Flower-Power-iMac war nicht sehr erfolgreich.

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Quelle: Techcrunch

Von 2002-2006 gab es dann den eMac, eine billigere Variante des iMacs, der besonders bei Schülern beliebt war. Die erste Version verfügt über einen 128MB-Seicher, 40GB Festplatte und lief über das Betriebssystem Mac OS X Puma.

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Quelle: Techcrunch

Ihr seht, wir schreiten mittlerweile voran und es kommen uns doch noch bekannte Produkte zum Vorschein: iPod HiFi (2006-2007), eine Lautsprecheranlage für den iPod, verkauft für 349 US-Dollar.

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Quelle: Techcrunch

Um zum Abschluss noch ein Apple-Produkt, dass dazu diente ein Charity Programm zu unterstützen: Jony Ive und Marc Newson haben dafür 2013 limitierte rosé-goldene Ohrenstöpsel designend. Sie wurden für 461.000 US-Dollar versteigert.

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Quelle: Techcrunch

Kaum zu glauben, welche Bandbreite über Jahre hinweg von Apple abgedeckt wurde und wie sie trotz einigen Misserfolgen nun zu einem der größten Unternehmen der Welt wurden.

Beitragsbild: Quelle: Techcrunch

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Ein Kommentar

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