• Montag , 26 Juni 2017

Apple schwächelt: weniger iPhones verkauft, Produktion wird gedrosselt

Die Verkaufszahlen der beiden neuen iPhone Modelle, das iPhone 6s und das iPhone 6s Plus, entwickelt sich für Apple nicht wie gewünscht positiv. Daher drosselt Apple die Produktion der beiden Modelle um rund 30 Prozent für den Zeitraum von Januar bis März. In der Periode von April bis Juni soll dann wieder auf das übliche Produktionsniveau umgestiegen werden.

Allerdings liegt zu den Informationen keine Stellungnahme aus dem Apple-Konzern vor. Allerdings ist an der amerikanischen Technologiebörse Nasdaq der Apple-Aktienkurs – trotz kaum veränderten Marktumfeld – um mehr als zwei Prozentpunkte gesunken. Insgesamt hat die Apple-Aktie seit dem Rekordwert im April 2015 rund ein Viertel ihres Wertes eingebüßt.

Für viele kam die Meldung überraschend, allerdings gab es bereits im November2015 erste Andeutungen. So hat Kulbinder Garcha, ein Analyst für die Schweizer Bank Credit Suisse eine Studie veröffentlicht, in der er davon schrieb, dass Apple seine Komponenten-Bestellungen um 10 Prozent reduziert hat. Dies wiederrum ist auf die schwache Nachfrage nach dem neuen iPhone 6s und iPhone 6s Plus zurückzuführen. Garcha sagte im Zuge dessen auch für das Jahr 2016 eine geringere iPhone-Produktion voraus, dies hatte zur Folge, dass an diesem Tag der Aktienkurs von Apple an der Börse um 3 Prozent sank. Aktienkurse von Zulieferern wie z.B. Avago Technlogies oder Skyworks Solution sanken sogar um mehr als 5 Prozent. Dass Wall Street Journal veröffentlichte sogar einen Artikel in dem es heißt, dass Foxcoon 12 Millionen US-Dollar angeboten worden sei, wenn das Unternehmen die daraus entstehenden Entlassungen reduziert.

Die aktuellen Meldungen kamen in der japanischen Wirtschaftszeitung „Nikkei“ aus Tokio an die Öffentlichkeit. Bei Investoren sorgen diese Tatsachen für Verunsicherung. So sind im japanischen Aktienhandel in der Nacht nach Veröffentlichung bereits einige Apple-Zulieferer unter Druck geraten, da die Produktionssenkung und somit ein Nachfragerückgang zu erheblichen Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der umfangreichen Zuliefer-Industrie im asiatischen Hightech-Sektor hat. Gene Munster von Piper Jaffray sieht in der Verunsicherung keinen Grund, da Apple seine finalen Verkäufe immer erreichen konnte.

 

Ob daran nicht zuletzt auch Apples Preispolitik seinen Teil dazu beigetragen hat, dass die Nachfrage gesunken ist, ist aktuell nur Spekulation. Um genaue Ergebnisse zu bekommen, gilt es den 26. Januar abzuwarten, denn an diesem Tag veröffentlicht Apple seine Quartalszahlen zum ersten Geschäftsquartal 2016.

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Beitragsbild: Quelle: Pixabay, lumpi, Lizenz CC0 Public Domain

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Ein Kommentar

  1. Piper Jaffray: iPhone-Verkauf sinkt, Wachstum ab Herbst 2016
    14. Januar 2016 at 13:31 Antworten

    […] Ein Nikkei-Bericht, aus der vergangenen Woche, lässt vermuten, das die iPhone Produktion des aktuellen Models um 30 Prozent gedrosselt wurde. Bei einigen Lieferanten ((Dialog Semiconductor, Qorvo and Cirrus Logic) gäbe es einen Produktionsrückgang von 10-15 Prozent laut Munster. […]