• Mittwoch , 28 Juni 2017

Apps für (werdende) Eltern

Praktische Apps für junge Eltern

Es gibt wohl keine spannendere Zeit im Leben als die Schwangerschaft und die Geburt des eigenen Kindes. Doch in dieser Zeit benötigen Eltern jede Hilfe – egal ob das Baby noch unterwegs, bereits auf der Welt oder am aufwachsen ist. Der Alltag wird – trotz all den vielen wertvollen und schönen Momenten – von dem Baby dominiert. Die Zeit wird knapp und daher haben wir für Euch praktische Tipps rund um den Alltag mit Kind via Apps zusammengestellt…

Baby Tracker

Baby Tracker ist ein Tagebuch für frischgebackene Eltern: Die Grunddaten des Sprösslings mit Name, Geschlecht und Geburtsdatum werden eingepflegt und anschließend kann man alle weiteren relevanten Daten erfassen. Gewicht, Größe und Temperatur, aber auch wann die oder der Kleine wie viel getrunken hat, ob die Windel voll war und wie lange er geschlafen hat. Über die graphische Auswertung kann man sich die Entwicklung genau anschauen. Zudem kann man Alarme einstellen und die Einträge mit anderen Geräten synchronisieren – so weiß auch Papa immer, wann er nach der vollen Windel schauen muss 😉

iTunes Store: „Baby Tracker“ für 4,99 Euro

Babyphone 3G

Wenn man noch ein weiteres Gerät zur Verfügung hat, ist die App „Babyphone 3G“ eine günstige Alternative zu Baby Kameras. Zur Überwachung seines kleinen Rackers installiert man die App auf beiden Geräten (Android und Windows sind auch möglich) und koppelt sie durch Code-Eingabe. Das Gerät, z.B. iPad, neben das Bettchen stellen und von der Couch aus sehen, was das Baby treibt und ob es tief und fest schläft. Zudem kann man sich per Vibrationsalarm über Geräusche und Bewegungen informieren lassen und sogar über das Mikrofon mit dem Kleinen sprechen. Damit das Kind von dem blauen Licht der Geräte nicht vom Schlaf abgehalten wird, sorgt ein Nachtlicht für Beleuchtung im Dunkeln.

iTunes Store: „Babyphone  3G“ für 3,99 Euro

Baby Places

Kaum ist man mit dem Baby unterwegs hat der Wonneproppen Hunger und muss gewickelt werden. Das ist als frischgebackene Familie schwieriger als gedacht. Die App Baby Places schafft hier Abhilfe und listet hier geeignete Orte mit öffentlichen Wickeltischen, Stillplätzen und Spielplätze. Aber auch Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten für Babybedarf werden aufgeführt. Die einzelnen Einträge können bewertet und kommentiert werden bzw. neue Einträge kinderleicht angelegt werden.

iTunes Store: „Baby Places“, kostenlos

Baby-Weather

Für alle die Eltern, die nichts dem Zufall überlassen wollen, gibt es eine Wetter-App für das iPhone. Hier gibt’s Tipps zum passenden Kleidungsstück für das aktuelle und geplante Wetter. Berücksichtig werden beim Zusammenstellen der passenden Klamotten das Geburtsdatum und Geschlecht des Kindes –da dies Einfluss auf die Temperaturempfindlichkeit hat.

iTunes Store: „Baby-Weather“ für 1,99 Euro

Baby Mobil

Die App Baby Mobil der BKK Mobil Oil informiert zu Schwangerschaft, Geburt und Babywissen. Auch Interessantes zu Ernährungstipps, Geburtsvorbereitung, Stillzeit und Rückbildungsgymnastik wird angeboten. Und auch für alle die, die bei Schlafliedern und Kinderspiele nicht auf dem aktuellen Stand sind, gibt es ausreichende Features.

iTunes Store: „Baby Mobil“, kostenlos

Baby Monitor

Das klassische Babyphone hat mit dieser App ausgedient und wird von iPhone oder iPad ersetzt. Mit der App kann man alle Bewegungen des Kindes verfolgen: von Sehen, Hören bis zum Sprechen mit dem Kleinen. Alles in Allem eine zuverlässige und benutzerfreundliche Video-Baby-Überwachung.

iTunes Store „Baby Monitor“ für 3,99 Euro

Eltern sein

Das Familieninstitut der Universität Freiburg hat eine Erziehungs-App herausgebraucht. Experten liefern den Eltern Tipps für jede Lebenslage des Kindes von 0-18 Jahren in Form von kurzen Videos oder nützlichen Adressen.

iTunes Store „Eltern sein“, kostenlos

Weitere tolle und hilfreiche Apps findet Ihr in unserem Artikel zu den TOP 10 Apps für Mütter„.

Wir wünschen viel Spaß mit den cleveren Apps und ein gesundes Großwerden aller kleinen Sprösslinge!

+++Update+++ (5.11.15)

Tracking-Apps schaden dem Vertrauen von Eltern zum Kind

In der vergangenen Woche haben wir Euch hilfreiche Apps für den Alltag mit Kindern vorgestellt. Doch auch negative Entwicklungen folgen. Durch Tracking-Apps kann man seine Kinder jederzeit orten und überwachen.  Allerdings sehen wir das Verhalten von überfürsorglichen „Helikopter-Eltern“ kritisch, da es die Privatsphäre von Kindern verletzt:

Die App erfasst etliche Aktivitäten der Kinder: Schulweg, Facebook-Freundschaften, Instagram-Posts oder auch das Handy aus der Ferne für bestimmte Funktion sperren um sein eigenes Kind zum Rückruf zu „verpflichten“. Und der Markt scheint lukrativ zu sein…

US-Anbieter „Qutodio“ wirbt mit dem Slogan „Der einfachste Weg Ihre Kinder online zu kontrollieren“ und tatsächlich ist der Name Programm: Ortung, Soziale Netzwerk überwachen, unerwünschte Kontakte sperren und ein Unsichtbar-Modus sorgen dafür, dass die Kinder immens in ihrem Spielraum eingeschränkt werden können und dies sogar noch unwissend abläuft!

Eine Berliner Firma bietet darüber hinaus sogar bunte GPS-Kinderuhren die mit der passenden App lokalisiert werden. Die Kinder können sogar auf einen geografischen Radius eingeschränkt werden und bei Übertritt bekommen die Eltern Meldung. Ja, sogar wenn das Kind die Uhr ablegt, wird Bericht erstattet, da ein Sensor eingebaut ist.

Das amerikanische Unternehmen „Ignore No More“ hat auf seiner App die Funktion installiert, dass beim Wegdrücken oder Ignorieren elterlicher Anrufe das Handy gesperrt werden kann, bis der Nachwuchs zurückruft. Mit „MamaBear“ können Privatnachrichten auf sozialen Netzwerken mitgelesen werden.

Wir sagen dazu laut und deutlich: NEIN, DAS IST DER FALSCHE WEG! Täglich lehrt man seinen Kleinen Vertrauen und Ehrlichkeit, regt sich bei Überwachung durch die NSA tierisch auf – aber bei den eigenen Kindern ist es dann völlig gerechtfertigt? Die Tracking-Apps haben mit Sicherheit in Notlagen oder bei kranken Menschen sinnvollen Einfluss, aber bei den eigenen Kindern ist das eine Maßnahme die das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen schwächt. Der Persönlichkeitsschutz wird aufgehoben und die Kinder in ihrer Entwicklung negativ beeinflusst.

Auch für Missbrauchsmöglichkeiten könnten die Tracking-Apps nicht geschützt sein und bei Interesse an der Sicherheit und Privatsphäre seiner Kinder sollte jeder Beteiligte sich fragen, ob er es möchte, dass Fremde von überall auf die Standortinformationen der geliebten Kleinen zugreifen können?!

Unser klares Statement zum Abschluss: Eltern, die ihre Kinder begleiten – nicht kontrollieren – wissen normalerweise Bescheid, wenn sich etwas verändert oder nicht in Ordnung ist. Mit Technik allein kann man Versagen in der Erziehung nicht kompensieren!

Beitragsbild: Quelle: Pixabay, TawnyNina, Lizenz CC0 Public Domain 

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Ein Kommentar

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