• Donnerstag , 17 August 2017

iPhone-Backup: Das unterscheidet iCloud und iTunes

Ein iPhone-Backup ist bei Apple über zwei verschiedene Wege möglich – iCloud oder iTunes. Allerdings gibt es bei beiden Möglichkeiten Unterschiede beim Erstellen der Sicherheitskopie der eigenen Daten. Daher eine Vorstellung der beiden Varianten mit ihren jeweiligen Vorteilen:

iPhone-Backup via iTunes

Schrittweise Anleitung

  • iTunes öffnen und das iPhone an den PC anschließen
  • Inhalte aus dem iTunes und App Store werden gesichert, indem man auf „Ablage“ – „Geräte“ – Käufe übertragen“ klickt. Dabei muss man warten bis der Vorgang abgeschlossen ist
  • Gesundheits- und Aktivitätsdaten müssen verschlüsselt werden, daher muss man die Funktion „Backup verschlüsseln“ aktivieren und ein Passwort vergeben – sowie sich dieses gut merken! Ohne das Passwort kann das Backup nicht mehr hergestellt werden!
  • Wenn keine Gesundheitsdaten gesichert werden sollen, reicht ein unverschlüsseltes Backup – dazu einfach „Backup jetzt erstellen“ auswählen. Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, kann man unter „iTunes Einstellungen“ – „Geräte“ Details zum Backup sehen.

Das Backup mit iTunes eignet sich für alle diejenigen, die keinen iCloud-Account haben und einen stationären Rechner verwenden, auf dem sich die iTunes Software befindet. Die Backups sind dann lokal oder auch im eigenen Netzwerk vorhanden. Die Apps und Fotos werden bei der Wiederherstellung in die iTunes-Mediathek auf dem Rechner geladen. Auch die Health-Daten können gesichert werden, dies muss allerdings verschlüsselt geschehen: In iTunes müsst ihr unter der Rubrik „Übersicht“ die Option „iPhone-Backup verschlüsseln“ auswählen.

iPhone-Backup via iCloud

Schrittweise Anleitung:

  • iPhone mit dem WLAN verbinden
  • ab iOS 8: „Einstellungen“ – „iCloud“ – „Backup“ bzw. bis iOS 7: „Einstellungen“ – „iCloud“ – „Speicher & Backup“. Wichtig ist dabei, dass die Option „iCloud-Backup“ aktiviert ist
  • Bei bestehender WLAN-Verbindung die Sicherung über „Backup jetzt erstellen“ beginne und warten bis der Vorgang abgeschlossen ist. Wann das Backup abgeschlossen ist, kann unter „Einstellungen“ – „iCloud“ – „Speicher“ – „Speicher verwalten“ nachgeschaut werden.

Man kann ein iCloud-Backup auch automatisch täglich durchführen, allerdings muss das iPhone an das Stromnetz angeschlossen werden und mit dem WLAN verbunden sein. Bei ausreichend freiem Speicher in iCloud startet das Backup automatisch, wenn der Bildschirm gesperrt ist.

Das Backup mit iCloud richtet sich im Gegensatz zu iTunes an diejenigen, die ihr iPhone nicht (häufig) mit dem Rechner verbinden, auf dem iTunes installiert ist. Ein Backup mit iCloud kann überall dort durchgeführt werden, wo man WLAN und Strom zur Verfügung hat. Nachteil hier ist allerdings, dass das Backup Daten und Einstellungen sichert, allerdings keine in iCloud gesicherten Daten. Das sind häufig Kontakte, Lesezeichen, Kalender, Mails oder auch Dokumente, die man über iOS- und Mac-Apps in iCloud sichert.

Zudem sichert ein iCloud-Backup keine Inhalte wie Musik, Filme oder TV-Sendungen, die man im iTunes Store gekauft hat: Die über iTunes bezogene Daten werden im Hintergrund wiederhergestellt, allerdings sind Dateien die im Store nicht mehr erhältlich sind, auch nach dem Backup nicht mehr verfügbar.

Optimales Backup

Ein hohes Sicherheitsmaß habt ihr bei Anwendung beider Backup-Varianten! Das empfiehlt sich auch dann, wenn man regelmäßig ein Backup via iCloud durchführt, allerdings große Dateien aufgrund des Speicherplatzes ausschließen möchte. Damit ihr beide Varianten durchführen könnt, müsst ihr das iCloud-Backup in iTunes oder auf dem eigenen iPhone aktivieren. Das funktioniert in den Einstellungen unter „iCloud“ – „Speicher & Backup“ – „iCloud-Backup“. Wenn das iPhone mit dem PC verbunden ist, muss man das iPhone Backup manuell durchführen, dazu wählt man unter dem Tab „Übersicht“ – „Backup“ – „Jetzt sichern“. Leider ist eine automatische Synchronisation der beiden Varianten noch nicht möglich. Am Ende müsst ihr nur eine Entscheidung fällen – und zwar auf welche Sicherheitskopie ihr zugreifen wollt.

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Quelle: Pixabay, Unsplash, Lizenz CC0 Public Domain

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