• Sonntag , 30 April 2017

Preispolitik bei Apple: Teu(r)er

In der vergangenen Woche hat Apple neue iMac-Modelle vorgestellt und man ist davon ausgegangen, dass die älteren Modelle etwas günstiger werden –  falsch, Apple hat uns da direkt einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das kalifornische Unternehmen hat die älteren Modelle des 27-Zoll-iMac komplett aus dem Verkauf genommen und dafür das neue Modell mit Retina-Display preislich erhöht. Für das neue Modell samt besserer Ausstattung mit Fusion-Drive, 16 GB RAM und neue Tastatur muss man bereit sein 2.600 Euro zu bezahlen, das sind um die 600 Euro mehr als vor wenigen Jahren für vergleichbare Hardware.

Die Ökonomen unter uns bringen jetzt natürlich den Aspekt auf den Tisch, dass der schwache Euro die Teuerung bei Apple verstärkt. Trotzdem ist es schon seit einiger Zeit so, dass Apple-Fans über stark erhöhte Preise klagen, da man sich für solche Summen einfach kein iPhone, iMac oder MacBook leisten kann. Auch andere Unternehmen haben sich die Preispolitik von seitens Apple zum Vorbild gemacht: Google und Samsung ziehen ebenfalls nach und erhöhen ihre Preise.

Gründe der erfolgreichen Preispolitik

Trotzdem gilt es festzuhalten, dass es Apple gelingt mit ihrer Preispolitik Erfolge einzufahren. Für mich ist das auch dadurch zu erklären, dass Apple durch das Einführen eines Nachfolgermodells, wie z.B. das iPhone 6s nach dem iPhone 6 die Kaufbereitschaft erhöht und die Preissensibilität senkt. Grund dafür ist, dass der durchschnittliche Nutzer das iPhone 6s mit dem iPhone 6 z.B. vergleicht und den Preisunterschied der zwei Modelle als gerechtfertigt ansieht, da weitere Zusatzleistungen angeboten werden. Dass die Zusatzleistungen in keinem Verhältnis zum Preisunterschied stehen, fällt den wenigsten auf und führen dazu, dass Apple ihre Produkte weiterhin für hohe Preise verkaufen kann.

Was bedeutet die Preispolitik für den europäischen Markt?

Ökonomen gehen davon aus, dass die immensen Preiserhöhungen nicht mehr lange funktionieren und der europäische Markt einbrechen wird. Die Kunden werden auf günstigere Alternativprodukte zurückgreifen oder ihr aktuelles Smartphone o.a. sorgfältiger pflegen, um es länger leistungsfähig zu halten.

Wir glauben jedoch, dass die Nutzer auch die höheren Preise akzeptieren werden, man hat es ja schon bei der Magic Mouse 2 und dem neuen Keyboard gesehen – trotz eines so hohen Preises war der Ansturm enorm.

Beitragsbild: Quelle: Pixabay, tookapic, Lizenz CC0 Public Domain

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Ein Kommentar

  1. Apple schwächelt: gedrosselte Produktion für neues iPhone
    7. Januar 2016 at 10:58 Antworten

    […] daran nicht zuletzt auch Apples Preispolitik seinen Teil dazu beigetragen hat, dass die Nachfrage gesunken ist, ist aktuell nur Spekulation. Um […]