• Mittwoch , 28 Juni 2017

Wann ich mir ein neues Apple Gerät kaufen sollte – Teil II: MacBooks & iMacs

In unserer Blogreihe „Wann ich mir ein neues Apple Gerät kaufen sollte“ haben wir letzte Woche über die mobilen Apple-Geräte geschrieben. Heute möchten wir das Thema mit den MacBooks und dem iMac abschließen.

MacBook Air

Angesichts des Fortschritts von Innovationen und entsprechend der eigenen Abnutzung empfehlen wir das MacBook Air öfter als das iPad neu zu kaufen. Alle drei Jahre wäre ein guter Durchschnitt für die meisten Nutzer.

Für gewöhnlich können viele Teile des Innenlebens eines herkömmlichen MacBooks beliebig ausgetauscht werden, um noch ein paar Jahre mehr herauszuquetschen. MacBook Air Modelle sind jedoch so konstruiert, dass das Ersetzen einzelner Komponenten fast unmöglich ist.

Wenn sie ihrem Air jedoch noch vor dem Tod eine letzte Chance geben wollen, gibt es sogar do-it-yourself Lösungen für SSD-Speicher Umbauten der 2010-2013er Modelle.

Wenn sie ein neues Air in Erwägung ziehen, achten sie auf so viel RAM-Speicher wie möglich und den schnellsten Prozessor den sie sich noch leisten können. Diese Dinge werden auf jeden Fall dazu beitragen, ihre Bedürfnisse die nächsten Jahre halten zu können und auch den Anforderungen der zukünftigen Versionen von OSX gerecht zu werden.

Nun ist es jedoch auch mit dem neuen 12-Zoll MacBook Release wieder schwieriger geworden eine sinnvolle Entscheidung für ein neues MacBook Air zu fällen. Hier steht vor allem wieder der eigene Anspruch im Vordergrund. Welche Bildschirmgröße zwischen 11, 12 und 13 Zoll ist die richtige? Ist es das Retina Display wert, kein MacBook Air mehr zu kaufen? Benötige ich mehr als einen USB-C-Anschluss?

Abschließend lässt sich sagen, dass Sie generell von einem MBA eine Nutzungsdauer von etwa drei Jahren erwarten können. Bei einer Aufrüstung bzw. einem Neukauf wird auf jeden Fall ein Modell mit SSD Flashspeicher, viel RAM und ein guter Prozessor empfohlen, damit die Lebenslaufzeit gleich den Bedürfnissen entsprechend verlängert wird. Beim Umstieg auf ein Retina Display bzw. auf das neue 12-Zoll MacBook wird geraten sich gründlich mit den Details und Unterschieden bezüglich der Air Modelle auseinanderzusetzen.

MacBook Pro

Achja, das beliebte Pro Modell. Leistungsstark und robust – allein diese Eigenschaften machen das MBP zu einem viel zukunftssicheren Modell als das Air. Im Durchschnitt sollte der Besitzer das MacBook Pro mindestens für vier Jahre benutzen (können). Genau wie beim Air ist es beim Kauf ratsam, die Leistung sowohl des RAM- und Festplattenspeicher, als auch des Prozessor so hoch anzusetzen wie es Ihr eigenes Budget erlaubt. Im Vergleich zum Air können bei dem MacBook Pro mehr Komponenten ausgetauscht werden, somit ist dieses ebenfalls nochmal eine Methode die Lebensdauer zusätzlich zu verlängern.

Letztendlich bleibt zu sagen, dass ein MBP eine lange Nutzungs- bzw. Lebensdauer hat und ein Upgrade nach frühestens 4 Jahren zu empfehlen ist. Falls es zu einem Neukauf kommt, sollte der Fokus wie bei dem Air auf die Hardware gelegt werden. Falls ein neues Release in den nächsten Monaten erwartet werden könnte, sollte dies bei einem Neukauf immer mit beachtet werden. Wenn z. B. sowieso ein Neukauf in Erwägung gezogen wird, wäre es für den ein oder anderen eventuell wert, einen Aufschlag in neuere Hardware und mögliche Innovationen wie zum Beispiel das Force Touch Pad des neuen MacBook Pro’s zu investieren. 

iMac

Bleiben nicht zuletzt die Besitzer des iMacs übrig, wobei die Frage nach einem neuen Produkt ebenfalls stark von den Anforderungen und Bedürfnissen abhängig ist. Der erste Schritt zu dieser Entscheidung ist allerdings, sich ausführlich mit der Hardwareaufrüstung vertraut zu machen, da es hier bei dem iMac gute Möglichkeiten gibt. Außer des 21,5 Zoll iMac-Modells aus Mitte 2012, 2014 und Ende 2014, lässt sich der iMac mit wenigen Handgriffen auf maximal 32 GB Ram-Speicher erweitern. Selbst für Anfänger ist diese Aufrüstung problemlos zu bewerkstelligen. Sogar die Apple-Garantie bleibt bei der Nachrüstung erhalten. Allein durch diesen Eingriff können etliche Euros gespart und die Leistung des iMacs wieder extrem gesteigert werden. Bezüglich des Festplattenspeichers ist es möglich Festplatten auszutauschen, also dadurch erstens die Speicherkapazität zu erweitern, die alte Festplatte mit einer neuen SSD auszutauschen oder eine SSD-Festplatte zusätzlich einzubauen um Apple’s Fusion Drive zu nutzen (die Kombination aus SSD Flash-Speicher und einer klassischen HDD).

Jedoch wird geraten, die Kosten genau zu kalkulieren. Bei teuren Hardwarekomponenten wäre ein Vergleich sinnvoll, um zu sehen ob sich ein Verkauf des iMacs und der Aufpreis für ein neueres Modell sich nicht sogar eher lohnen würde. Der zweite zu beachtende Punkt ist, dass ein iMac generell weniger abnutzt als ein portables MacBook. Natürlich gibt es auch Nutzer die ihr MBP an Ort und Stelle an einem Fleck lassen, aber wer seinen iMac äußerlich pflegt und behutsam mit ihm umgeht, kann außer der unbeeinflussbaren Obsoleszenz des Innenlebens eine lange Lebenszeit und Nutzungsdauer des iMacs erwarten.

Wichtig zu erwähnen ist noch, dass erst das Modell von Ende 2014 ein Retina 5K Display besitzt. Das bedeutet ein großer Sprung was Design und vor allem Grafikdarstellung angeht. Wenn also ein Neukauf in Betracht gezogen wird, die Displaygröße ggf. die 5K Auflösung sogar gewünscht ist und das Budget stimmt, ist dieses Modell durchaus einen Gedanken wert. Wobei noch hinzukommt, dass ein neues iMac Release in diesem Jahr 2015 nicht ausgeschlossen ist. Durch ein neues Release gehen folglich wie auch bei den anderen Apple Produkten die Preise der Vorgängermodelle nochmal deutlich runter.

Im Endeffekt muss wieder selbst zwischen brauchen, wollen, können und vor allem dem Budget abgewogen und eine persönliche Entscheidung getroffen werden.

Unser Fazit

Der Zeitpunkt wann ihr euer Apple Gadget gegen ein neues austauscht hängt also einmal von dem Gerät selbst (iOS Geräte vs. Mac Devices), von der Aktualität und Leistungsfähigkeit der Hardware sowie von eurem persönlichen Geschmack ab. Fakt ist, dass Apple’s Updates in den letzten Jahren deutlich umfangreicher geworden sind und zum Teil sogar aktuelle Modelle wie z.B. das iPhone 5s mit 16 GB mit einem zu geringen Speicher bereits Probleme beim Software Update haben. Während einige unserer Mitarbeiter noch auf ihren geliebten PowerBooks arbeiten, andere noch am iPhone 3G hängen, muss es für die anderen immer das neuste Modell und die aktuellste Technologie sein.

Unsere Erfahrung zeigt tagtäglich, dass Apples Gadgets einen deutlich höheren Wiederverkaufswert haben als vergleichbare Geräte, somit lohnt es sich, falls man wirklich auf das aktuellste Modell umsteigen möchte, sein altes noch auf den Gebrauchtwarenmarkt zu bringen und dann etwas draufzulegen um sich ein Neues anzuschaffen.

Wir sind jetzt schon gespannt wie häufig Apple seine Watch überarbeiten wird – und würden daher nicht zu der 18.000EUR Version raten. 😉

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