• Freitag , 28 April 2017

Welches iPad soll ich kaufen? Die iPad-Modelle unter der Lupe

Vor fünf Jahren ist das iPad erstmals im Online-Shop von Apple zu finden gewesen, die Auswahl war damals deutlich einfacher: Welcher Speicher? Brauche ich unterwegs mobiles Internet? – FERTIG! Selbst über die Farbe musste man sich keine Gedanken machen, denn es stand nur schwarz zur Auswahl.

Mittlerweile sieht das ganz anders aus: Apple hat drei verschiedene iPad-Baureihen im Angebot, es gibt Modelle aus den Vorjahren  zu kaufen, unterschiedliche Netzwerk- und Speicheroptionen und noch die Farbwahl. Insgesamt hat man somit 61 verschiedene iPad-Geräte zur Auswahl – ebenso vielfältig ist die Preisspanne! Aber auch die Diskussion um die einzelnen Modelle ist heiß: Das iPad Mini auf Niveau des aktuellen iPhones und das iPad Pro als Notebook-Ersatz?

Um Licht ins Dunkle zu bringen, sagen wir Euch, welches iPad sich wann lohnt. Entscheidend ist dabei der Einsatzzweck!

Eine Übersicht über die technischen Unterschiede haben wir in unserem Blog zum „iPad-Vergleich von iPad Air 2, iPad Pro und iPad mini 4“ bereits ausführlich erörtert.

iPad Pro

Dieses iPad ist das Neueste und auch das Größte –  und tatsächlich hat es das Potential zum mobilen Bürogerät und zum Zweitrechner zu werden. Besonders hervorzuheben ist, dass das iPad Pro ein großes Softwareangebot im App Store bereithält. Da kommt Apple eine seit Sommer 2014 eingegangene Kooperation mit IBM zum Vorteil, wo IBM die iPads mit der notwendigen Software für Büros ausstattet. Allerdings muss man sagen, dass es das iPad Pro erst dann zum MacBook-Ersatz schafft, wenn man mit einer Tastatur arbeitet. Und diese gibt es bereits zum einen von Apple selbst, aber auch von Drittanbietern wie Logitech. Das iPad-Zubehör ist allgemein beim iPad Pro ein absolutes Kaufargument, denn wem die Tastatur nicht reicht, den erwartet der Apple Pencil: ein Eingabestift, der den Finger ersetzt und präzise ist, drucksensitiv und er erkennt Neigungen. Diese Eigenschaften kommen vor allem beim Zeichnen und Schreiben zum Vorschein, so kann man z.B. mit dem Apple Pencil auf dem Bildschirm schraffieren. Aber auch für die, die nicht gerade mit Malerei und Skizzen zu tun haben, ist es ein interessantes Zubehör: Für Büroarbeiter erleichtert es das Korrigieren von Texten und Tabellen – dabei unterstützt das iPad Pro auch das Microsoft Office Paket.

Unterm Strich kann man sagen, dass sich das iPad Pro für alle diejenigen eignet, die einen großen Bildschirm möchten, vernünftige Stereolautsprecher suchen, Filme über das iPad schauen wollen oder eben Künstler, Grafiker und Zeichner.

Kurz einige Worte zum preislichen und technischen Spielraum: Das iPad Pro ist in den Speichervarianten 32 GB und 128 GB erhältlich, dabei hat man die Farbwahl zwischen silber, gold und spacegrau. Das iPad Pro ist ab 899-1.290 Euro erhältlich, der Apple Pencil für rund 109 Euro und das Smart Keyboard für 179 Euro.

Bei Clappifieds.de ist das iPad Pro mit 128GB in spacegrau, neu und mit Wi-Fi für 900 Euro erhältlich – statt 1.087 Euro.

iPad Air 2

Das iPad Air 2 gilt als Allzweckgerät und hat einen 9,7-Zoll-Bildschirm mit 2048×1536 Pixeln – genauso viel wie das iPad Mini 4 – allerdings für schlechter-werdende Augen die angenehmere Variante, da es auf einer größeren Fläche verteilt ist. Das iPad Air 2 punktet vor allem bei der Leistung, denn da gab es keine Einsparungen: A8X-Prozessor mit drei Kernen wird unterstützt von 2 GB RAM. Zudem ist das iPad Air 2 leicht und schnell.

Das eignet sich besonders für diejenigen, die mit ihrem iPad häufig unterwegs sind und durch das geringe Gewicht flexibel von überall aus Arbeiten können. Das iPad Air 2 ist in den Farben gold, silber und spacegrau erhältlich. Zudem kann man zwischen drei Speicherkapazitäten wählen (16, 64 oder 128 GB) und ob mit oder ohne Mobilfunkchip für die 4G-Netze. Preislich spiegelt sich letztere Wahl deutlich wider: das iPad Air 2 kostet im Wi-Fi-Modell zwischen 489-689 Euro und für das Modell Wi-Fi + 4G zwischen 609-806 Euro. Auf dem Gebrauchtmarkt ist das iPad Air 2 in silber mit Wi-Fi + 4G sowie 16GB Speicher für 390 Euro (VB) erhältlich – statt satten 617,32 Euro!

iPad Mini 4

Das iPad Mini in der 4. Generation wurde ordentlich aufgerüstet und ähnelt dem iPad Air 2. Der große Unterschied ist dabei der Bildschirm – bei gleicher Pixelanzahl misst der Bildschirm 7,9 Zoll (statt 9,7 Zoll beim iPad Air 2). Hervorzuheben ist bei dem aktuellen iPad Mini Modell, dass es etliche Funktionen von iOS 9 beherrscht, darunter die Split—View-Ansicht. Das Retina-Display, das direkt auf das Glas laminiert ist, erschwert zwar die Reparatur, sorgt aber für ein einmaliges Erlebnis. Alles in allem kann man sagen, dass das iPad Mini 4 bei dem kleinsten Bildschirm die höchste Leistung bietet – nicht umsonst wurde es zum besten Tablet gewählt. Und genau für diejenigen, die kein großes Display aber große Leistung brauchen, eignet sich das iPad. Bei vielen ist hier sicher auch der preisliche Aspekt nicht zu vernachlässigen, denn das iPad Mini 4 ist die günstigste Variante aus der aktuellen Apple-Tablet-Reihe.

Wie das iPad Air 2 ist es in den drei Farben und Speicheroptionen erhältlich. Die Preise variieren zwischen 389-589 Euro für das Modell Wi-Fi und zwischen 509-709 Euro im Modell Wi-Fi + 4G. Auf Clappifieds.de, dem Kleinanzeigenportal für Apple-Produkte, erhaltet ihr das iPad Mini 4 in neuem Zustand, spacegrau, mit 64 GB Speicher und Wi-Fi für 410 Euro (VB) – statt 497 Euro im Apple Store.

Und das war es schon? –  NEIN, denn auch die älteren iPad-Modelle sind einen Kauf noch Wert:

iPad Air

…oder kurz: immer noch gut! Das iPad Air war der Nachfolger des iPads 4. Generation und wurde im Herbst 2013 vorgestellt. Apple selbst hat das iPad Air immer noch im Angebot zu einem Preis zwischen 379-567 Euro, die immer noch aktuell produziert werden. Das kann einen beruhigen, denn somit hat man z.B. bei der Akkuleistung bzw. der allgemeinen Leistungsfähigkeit ein komplett neuwertiges Apple-Produkt. Auch das Betriebssystem iOS 9 aus dem Hause Apple ist im Einsatz – allerdings mit kleinen Abstrichen, so fehlt z.B. die Split View Funktion. Weiterer Unterschied zu den neuen Modellen ist die Dicke, so ist das iPad Air etwas dicker und beim Screen wurde noch eine andere Technik verwendet, daher fühlen sich die Inhalte „weiter weg an“.

Allerdings können wir das iPad Air nur denjenigen empfehlen, die sich langsam an ein Tablet bzw. iPad herantasten wollen und daher auf das Geld schauen. Den im Herbst 2016 kann mit iOS 10 gerechnet werden, was sicherlich neue Funktionen bereithält, die vom iPad Air nicht mehr ausgeführt werden können. Zu beachten ist aber, dass man das iPad Mini 4 im Vergleich zum iPad Air 16GB für fast den identischen Preis bekommt, aber mit besserem Prozessor und mehr RAM. Auch bei der Farbe hat man einen kleinen Nachteil: es gibt das iPad Air nur in silber/ weiß oder spacegrau/ schwarz.

Das iPad Air ist bei Apple selbst nur mit einem 16GB oder 32GB Speicher erhältlich, die 64GB und 128GB-Variante steht von Seitens Apple nicht mehr zum Verkauf, ist aber auf dem Gebrauchtmarkt, z.B. bei Clappifieds.de mit 128GB, Wi-Fi + 4G in silber erhältlich.

iPad Mini 2

Das iPad Mini stammt aus dem Jahr 2013 und hat daher einen klaren Preisvorteil: der beginnt nämlich bei nur 289 Euro. Die Bildschirmauflösung ist dabei identisch wie beim iPad Mini 4. Allerdings ist das iPad Mini 2 für die neuesten Spiele und Funktionen von iOS 9 nicht geeignet – dafür aber zum Lesen von Büchern, Zeitungen und Zeitschriften, vor allem aufgrund des geringen Gewichts. Es ist in den Farben weiß/ silber und schwarz/ spacegrau erhältlich und kostet ab 297 Euro mit Wi-Fi und im Modell Wi-Fi+ 4G ab 347 Euro. Dabei hat man die Wahl zwischen 16GB und 32 GB. Noch günstiger bekommt man es ebenfalls auf dem Gebrauchtmarkt, bei Clappifieds.de beispielsweise für 210 Euro (VB) für ein 16GB iPad Mini 2 in silber, das nur 1,5 Wochen in Benutzung war – statt rund 297 Euro.

Alles in allem eignet sich das iPad Mini 2 für Kinder und Gelegenheitsnutzer, sowie Preisfokussierte.

Wir hoffen, dass wir Euch damit einen guten Überblick gegeben haben und ihr Euch bei der Entscheidung des iPad-Kaufs sicherer geworden seid. Generell empfehlen wir Euch aber auch auf dem Gebrauchtmarkt nach iPads zu schauen, da diese dort deutlich günstiger sind und häufig sogar noch original verpackt sind samt Rechnung und Garantie.

💡Wusstest Du schon, dass Clappifieds.de auch ein Marktplatz für Apple-Produkte ist. Auf unserem Kleinanzeigenportal gibt es eine Vielzahl von Apple-Produkten, die von Privatpersonen zum Verkauf angeboten werden – egal ob neu oder gebraucht, ob iPhone oder iPod, Mac oder Macbook bis hin zum Zubehör. Zudem können Verkäufer ihr altes iPhone o.a. kostenlos auf unserem Kleinanzeigenportal schnell und erfolgreich verkaufen.

Beitragsbild: Quelle: Pixabay, stokpic, Lizenz CC0 Public Domain

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